[zum Inhaltsbereich springen (Accesskey 2)] [zur Hauptnavigation springen (Accesskey 3)] [zur Subnavigation springen (Accesskey 4)] [zum Standort springen (Accesskey 5)]

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. Sportminister. Aktuell. Archiv. Darabos zieht eine positive Zwischenbilanz - Erstes Amtsjahr als Sportminister war von Reformen geprägt.

Informationen zur Seite und Kontaktinformationen

Bereich Hauptnavigation

Hauptbereich der Websiteinhalte

. zurück

Darabos zieht eine positive Zwischenbilanz - Erstes Amtsjahr als Sportminister war von Reformen geprägt

Seit 1. Februar 2009 ist Norbert Darabos auch Sportminister. Er nimmt den ersten Jahrestag seiner Tätigkeit zum Anlass Bilanz zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten. Das erste Amtsjahr war von einer Fülle von Reformen geprägt.

 

Gezielte Sportförderung: Der neue § 11a im Bundessportförderungsgesetz ermöglichte es erstmals gezielt auf die Bedürfnisse der Verbände einzugehen und flexibel zu fördern. Gemeinsam mit der BSO hat das Sportministerium vor dem Sommer intensive Evaluierungsgespräche mit allen Fachverbänden geführt und individuelle Förderungsprogramme ausgearbeitet.

Neue Spitzensportförderung: Die Spitzensportförderung Top Sport Austria wurde zu TEAM ROT-WEISS-ROT weiterentwickelt. Ein Beirat mit fachnahen Experten berät über die Projekte der rund 500 besten Sportlerinnen und Sportler des Landes. Die mit 3,5 Millionen Euro/Jahr dotierten Vorhaben werden sportwissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Sport auf Krankenschein: In Kooperation mit der Wiener Gebietskrankenkasse wurde die Aktion "Bewegt gesund" gestartet. Dabei können Ärzte in Wien Sport und Bewegung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung verordnen. Die Kosten für die Teilnahme an Bewegungsangeboten der drei Dachverbände werden dabei von der Wiener Gebietskrankenkasse übernommen.

Kinder gesund bewegen: Das Sportministerium hat 2 Millionen Euro für die Initiative "Kinder gesund bewegen" zur Verfügung gestellt. Die Dachverbände, in denen über 80 % aller österreichischen Sportvereine organisiert sind, gehen mit ihren Angeboten in die Schulen und Kindergärten. Über 2000 Volksschulen und Kindergärten haben sich österreichweit bereits für die Teilnahme an der Aktion angemeldet.

Mehr Sport in der Schule: In weiteren Kooperationen mit dem BM:UKK wurde unter anderem die Schwerpunktaktion "Gesund und munter" mit den Volksschulen gestartet, um den Turnunterricht zu verbessern. Zudem wurden die Bundesmeisterschaften unter dem Titel "Schulolympics" neu gestartet und erste Schritte dazu gesetzt, den organisierten Sport in den Ausbau der Ganztagsbetreuung einzubinden.

Besonders stolz ist Sportminister Darabos auf die seit Jahresbeginn neuerlich verschärften Doping-Richtlinien. "Es war nicht leicht, die Verschärfungen umzusetzen", betonte Darabos. Er bezeichnete das seit 2007 bereits zum zweiten Mal novellierte Anti-Doping-Gesetz samt der Verankerung von Doping als Betrug im Strafrecht als "Meilenstein". Ebenfalls nicht ohne Friktionen ist die Umbesetzung der ÖOC-Spitze über die Bühne gegangen, hier seien "strukturelle und persönliche Dinge zu bereinigen" gewesen.

Großereignisse in Österreich, wie die Handball-EM und zukünftig die Judo-EM 2010, Volleyball-EM 2011 sowie allen voran die Ski-WM 2013 in Schladming, werden auch weiterhin auf die Unterstützung des Sportressorts bauen können. Alleine die Ski-WM in drei Jahren wird aus dem Sportbudget mit mehr als 20 Millionen an Zuwendungen bedacht.

Neben dem Spitzensport will der Minister auch weiterhin Breiten- und Schulsport-Initiativen setzen. Im Vorjahr hatte Darabos mit 113 Millionen Euro das höchste Sportbudget der Geschichte zur Verfügung.

Ausblick: Schwerpunkte 2010:

Förderreform: Gemeinsam mit allen Akteuren im heimischen Sport soll ein neues Bundes-Sportförderungsgesetz ausgearbeitet werden

Karriere danach (KA:DA): Ganz nach dem Motto "Keiner verlässt den Sport ohne Ausbildung" soll im Rahmen des Neustarts des Projekts "Karriere danach" unter Federführung von Roswitha Stadlober die Vorbereitung von SpitzensportlerInnen auf einen Umstieg ins Berufsleben gestärkt werden.

Sport Masterplan 2020: Im Herbst soll der "Sport Masterplan 2020" präsentiert werden, der neben KA:DA auch einen mit den Bundesländern abgestimmten Spitzensportstättenplan 2020 und eine Sport-Eventstrategie 2020 beinhalten wird.

Prime-Sportarten: Der Verein SportsEconAustria wurde beauftragt, gemeinsam mit einer Expertengruppe aus dem Sport, ein Modell zu entwickeln, mit dem fair und transparent die zukünftigen "Prime-Sportarten" anhand qualitativer und quantitativer Kriterien ermittelt werden können.

Schwerpunkt Nachwuchssport: Etablierung des "TEAM ROT-WEISS-ROT Junior" und Installierung eines Bundeskoordination Nachwuchssport. Ziel ist eine gut strukturierte Nachwuchsförderung, beginnend von der Talentfindung bis hin zu einer professionellen leistungssportlichen Betreuung gekoppelt mit schulischer Ausbildung.

Fit für Österreich neu: Im Bereich des gesundheitsorientierten Sports hat die Initiative "Fit für Österreich" in den letzten Jahren Pionierarbeit geleistet. Im Projekt "Fit für Österreich" werden die gesundheitsorientierten Sportangebote der österreichischen Sportvereine gesammelt laufend ausgebaut. 2010 soll die Initiative, die bisher bei der BSO beheimatet war, auf eigene Beine gestellt werden.  Bundesminister Norbert Darabos
29.01.2010 13:36

zurück