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Der Nationale Aktionsplan Bewegung - gemeinsam für mehr Bewegung in Österreich!

Bewegungsmangel ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. Sportminister Norbert Darabos und Gesundheitsminister Alois Stöger haben einen "Nationalen Aktionsplan Bewegung" (NAP.b) initiiert, der insgesamt 25 Ziele für mehr Bewegung in allen gesellschaftlichen Bereichen vorschlägt.  

Körperliche Aktivität, Gesundheit und Lebensqualität stehen in einem engen Zusammenhang. Der menschliche Körper benötigt regelmäßige körperliche Aktivität, um optimal zu funktionieren und gesund zu bleiben.  Der moderne Lebensstil hat dieses Bewegungsbedürfnis zunehmend eingeschränkt: Haltungsschäden, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen sind die  Folge. Sportminister Norbert Darabos und Gesundheitsminister Alois Stöger haben sich deshalb darauf verständigt, einen Nationalen Aktionsplan Bewegung (NAP.b) ins Leben zu rufen.
In sechs Arbeitsgruppen zu den Bereichen "Sport", "Gesundheit", "Schule", "Berufswelt", "Verkehr und öffentlicher Raum", "Ältere Menschen" wurden spezifische Ziele für die verschiedenen Sektoren erarbeitet. Die Koordination lag bei der bundesweiten Bewegungsinitiative "Fit für Österreich", die für das Sportministerium und die Bundes-Sportorganisation seit mehreren Jahren im Bereich der Bewegungsförderung aktiv ist. Menschen zu bewegen kann aber nicht nur Aufgabe des Sports sein, so Sportminister Norbert Darabos: "Der Sport kann sehr viel dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen. Wenn wir Menschen zu mehr Sport und Bewegung motivieren wollen, müssen wir sie in ihrem Lebensumfeld abholen. Das benötigt die Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Bereiche. Dazu soll der NAP.b die Grundlage bieten."

Der Bogen der Ziele spannt sich dabei von einer Verbesserung der Information über die gesundheitswirksame Bewegung, die Förderung gesundheitswirksamer Bewegung durch die Krankenkassen, die Evaluierung eines Fitnessprofils für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren, Maßnahmen für mehr Bewegung im Alltag - zum Beispiel am Weg zur Arbeit -, einen Ausbau der betrieblichen Gesundheitsvorsorge  bis hin zu Angeboten speziell für ältere Menschen. Zahlreiche Teilziele, die Wege zur Umsetzung aufzeigen, ergänzen den Nationalen Aktionsplan.

Langfristig soll der NAP.b ein Leitdokument für die Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Bereiche für mehr Bewegung sein. Gesundheitsminister Alois Stöger: "Zentrale Voraussetzung ist es, dass der Aktionsplan von einer breiten gesellschaftlichen Zustimmung getragen wird. Der Plan kann nur den Beginn zu verstärkten Bemühungen in verschiedenen Bereichen markieren, bewegungsfreundliche Verhältnisse zu schaffen. Daher ist es essentiell, verschiedenste gesellschaftliche Bereiche für eine Mitarbeit zu gewinnen. In den kommenden Jahren soll der NAP.b als Leitlinie fungieren, anhand derer partnerschaftlich Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.
Der Nationale Aktionsplan Bewegung ist in diesem Sinne kein starres Dokument, sondern ein dynamisches Instrument, das in Verbindung mit dem zu entwickelnden Monitoring die Ziele und Maßnahmen laufend evaluiert und gemeinsam weiterentwickelt."


Der NAP.b steht zur Diskussion!
Entsprechend Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation wurden von 6 Arbeitsgruppen aus verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren Ziele und zum Teil Maßnahmen entwickelt, die in dem vorliegenden Konsultationsentwurf zum NAP.b zusammengefasst sind. Der vorliegende Konsultationsentwurf zum Nationalen Aktionsplan Bewegung zeigt Ziele und Maßnahmen in verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren auf, die zu mehr Bewegung für die Menschen in Österreich beitragen sollen.


Bereits bei der Erstellung des Entwurfes wurde versucht, Stakeholder zu identifizieren und in den Prozess frühzeitig einzubeziehen. Möglicherweise wurden aber nicht alle relevanten Institutionen und Partner berücksichtigt. Daher steht dieser Konsultationsentwurf ab 11.6.2012 auf www.napbewegung.at zum Download bereit und es besteht bis 15.8.2012 die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen und Vorschläge zur Änderung oder Ergänzung einzubringen. Stellungnahmen können unter stellungnahme@napbewegung.at eingebracht werden.

 

Geschäftsführer Fit für Österreich Mag. Christian Halbwachs, Gesundheitsminister Diplomé Alois Stöger und Sportminister Mag. Norbert Darabos
20.06.2012 11:06

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