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EU-Sportministerrat: Gemeinsame Vorgangsweise in Sachen Wettbetrug beschlossen

Am 29. November 2011 fand in Brüssel ein  Sportministerrat statt.  

Beschlossen wurde dabei die Schlussfolgerungen des Rates zur Bekämpfung von Spielabsprachen. Österreich hat sich bereits beim Informellen Sportministertreffen in Krakau im Oktober 2011 für die Schaffung einer Internationalen Agentur zur Überprüfung von Wetten, stärkere Präventivmaßnahmen und strafrechtliche Regelungen zur Bekämpfung von Spielabsprachen ausgesprochen. "Die Schlussfolgerungen stellen eine wichtige Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Spielabsprachen im Sport dar", so Sportminister Mag. Norbert Darabos. "Österreich wäre gerne noch einen Schritt weiter gegangen, was die Verfolgung von Wettberug und die Zusammenarbeit dabei betrifft. Es ist trotzdem wichtig, daß wir diesen ersten Schritt in der Bekämpfung von Wettbetrug gemacht haben."

Koordination in der Welt-Anti-Doping Organisation
Die Koordination der Standpunkte der EU-Mitgliedstaaten im Gründungsrat der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) war ein weiteres Thema. Die nun beschlossene Koordination sieht vor allem ein neues, gestärktes und auf Kontinuität gerichtetes Vertretungssystem der EU im WADA Foundation Board vor.

Darüber hinaus nahm der Rat ein Grundsatzdokument zur Freiwilligentätigkeit im Sport an und diskutierte das Thema "Good Governance" im Sport. Ein besonderes Anliegen der EU-Mitgliedstaaten war dabei der Dialog und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Sportbewegung und der Austausch von bewährten Praktiken von Good Goverance.


05.12.2011 13:37

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