EU-Sportforum
Das Europäische Sportforum wurde 1991 als Beratungsorgan eingerichtet.
Zielsetzung der Sportforums ist, im Bereich des Sports einen Dialog zwischen der EU-Kommission, den EU-Mitgliedstaaten und der europäischen Sportbewegung zu ermöglichen.
Teilnehmer des jährlich stattfindenden Forums sind staatliche und nicht-staatliche Vertreter des Sports der EU-Mitgliedstaaten, Vertreter der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Europarates, der Vereinigung der Europäischen Nationalen Olympischen Komitees und der Vereinigung der Europäischen nicht-staatlichen Sportorganisationen (ENGSO).
Das Europäische Sportforum entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem wertvollen Instrument des Erfahrungsaustausches zwischen der EU-Kommission und der "Welt des Sports".
Vom 19.-21.September 2012 veranstalteten die europäische Kommission und die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft das EU-Sport Forum und ein Informelles Sportministertreffen in Nikosia. Gemeinsam mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten und den Vertretern der Olympischen Sportbewegung wurden Themen wie Good Governance, sozialer Dialog, der Einfluss von Sport und gesundheitsfördernder körperlicher Aktivität auf die Wirtschaft Europas und der Kampf gegen Spielabsprachen diskutiert.
Zum Ende des EU-Sport Forums verabschiedeten Kommissarin Vassiliou und die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft eine Erklärung zum Kampf gegen Spiel-absprachen. Die Erklärung umfasst fünf Kernbereiche, in denen Maßnahmen ergriffen werden müssen:
- Bildung, Prävention und verantwortungsvolle Führung
- Überwachung
- Sanktionen
- Zusammenarbeit
- Internationale Koordinierung
Die spanische EU-Ratspräsidentschaft schlug unter Bezugnahme auf Art. 165 Abs 3 des Lissabon Vertrages vor, dass die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten mit der Sportbewegung (internationalen Sportvereinigung) in einem strukturierten regelmäßigen Dialog treten müssen, es bestehe gemäß dem Lissabon Vertrag die Verpflichtung für beide Seiten, einen Kommunikationsprozess auf höchster Ebene zu führen.
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