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Sie befinden sich hier: Home. Themen. Förderungsbereiche. Allgemeine Bundes-Sportförderung. Sportanlagen.

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Sportanlagen

  1. Götzis, Ringerzentrum
  2. Hochfilzen, Biathlonzentrum
  3. Innsbruck, Fußballstadion Tivoli (Erweiterung für die EM 2008)
  4. Innsbruck, Bob- und Rodelbahn
  5. Innsbruck, Olympia-Eishalle
  6. Klagenfurt, Fußballstadion
  7. Kulm, Schanzenanlage
  8. Linz, Sport- und Mehrzweckhalle (Schwerpunkt Leichtathletik)
  9. Salzburg, Fußballstadion Wals-Siezenheim
  10. Wien, Ernst-Happel-Stadion

Die wesentliche Bedingung für die Förderungswürdigkeit eines Vorhabens ist nach den Bestimmungen des § 1 Bundes-Sportförderungsgesetz, in der geltenden Fassung, dass ein Vorhaben "gesamtösterreichische und internationale Bedeutung" hat. Die gesamtösterreichische Bedeutung wird noch zusätzlich dahingehend definiert, dass die Bedeutung eines Vorhabens für mehrere Bundesländer allein noch nicht die gesamtösterreichische Bedeutung begründet.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Kompetenzverteilung der Österreichischen Bundesverfassung verwiesen, wonach der Sport unter den Artikel 15 und somit unter die Landeszuständigkeit fällt.

Eine weitere Voraussetzung für die allfällige Gewährung einer Bundesförderung ist grundsätzlich das Vorliegen einer positiven Begutachtung durch das Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS), 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 (Tel. 01/505 88 99).

Aufgabe dieser Gutachten ist es, festzustellen, ob die Sportstätten die fachlichen Voraussetzungen mitbringt (für österreichische Meisterschaften und internationale Wettkämpfe geeignet, Materialien und Baukonzept geeignet, etc.).

Weitere Begutachtungen können bei folgenden Aussenstellen angefordert werden:

Aussenstelle Graz
Aussenstelle Linz
Aussenstelle Salzburg
Aussenstelle Tirol
Aussenstelle Vorarlberg

Weiters kann gemäß § 5 Absatz 3 und 4 Bundes-Sportförderungsgesetz 1969, in der gelten Fassung, vor der Gewährung einer Sportstättenförderung aus Bundesmitteln vom Antragsteller ein Gutachten durch einen vom Bund vorgeschlagenen öffentlich bestellten Sachverständigen verlangt werden, in dem das Investitionsvorhaben auf seine Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit nach Vorgaben des Bundes sowie im Hinblick auf die Sicherung der laufenden Betriebsführung geprüft wird. Die Kosten der Gutachten hat der Antragsteller zu tragen.

Derzeit werden u.a. folgende Projekte aus Bundesmitteln gefördert:

Götzis, Ringerzentrum

Das Trainingszentrum-West ist ein bedeutsames nationales und internationales Zentrum des Ringersportes. Mit der Erweiterung und dem Neubau stehen dem Österreichischen Amateurringer-Verband, seinen Landesverbänden und den verschiedenen Vereinen beste Bedingungen zur weiteren Entwicklung des Ringens zur Verfügung.

Mit diesem Neubau wird neben der Weiterentwicklung des Ringersports in Österreich auch die Möglichkeit geschaffen, bedeutende Großereignisse des Ringens, wie z.B. Europameisterschaften und Weltmeisterschaften, nach Österreich zu holen.

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Hochfilzen, Biathlonzentrum

Das gesamtösterreichische Biathlon-Leistungszentrum Hochfilzen wurde für die im Februar 2005 stattfindende Biathlon-Weltmeisterschaft auf weltmeisterschaftsreifen Standard gebracht.

Dies war durch kooperatives Zusammenwirken des Österreichischen Bundesheeres, der Bundes-Sportförderung und dem Land Tirol sowie dem Österreichischen Skiverband möglich.

Alle Ausbauten werden als Leistungszentrum auch nach der Weltmeisterschaft genutzt.

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Innsbruck, Fußballstadion Tivoli (Erweiterung für die EM 2008)

Da für eine Fußball-Europameisterschaft seitens der UEFA eine Mindeststadiongröße von 30.000 Zuschauersitzplätzen vorgeschrieben ist, wird das Stadion Innsbruck entsprechend aufgestockt. Die aufgestockten Teile sollen abbaubar und wiederverwertbar sein.

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren für dieses Vorhaben.

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Innsbruck, Bob- und Rodelbahn

Anläßlich der Olympischen Spiele 1964 wurden durch gemeinsame Anstrengungen des Bundes, des Landes Tirol und der Landeshauptstadt Innsbruck u.a. die Bob- und Rodelbahn Innsbruck/Igls geschaffen. Damals entsprachen diese Sportanlagen den modernsten technischen Standards und erfüllten die Anforderungen des nationalen und internationalen Leistungs-, Spitzen- und Wettkampfsports.

Aufgrund der seither eingetretenen Entwicklung im Bereich der Technik und im Bereich des Sports ist es erforderlich, diese Sportanlage den Entwicklungen anzupassen, um deren gesamtösterreichische und internationale Bedeutung zu bewahren und für die Zukunft sicherzustellen.

Aus diesem Grunde erfolgte am 25. Mai 1999 die Unterzeichnung einer Generalvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund betreffend Sportanlagen in Innsbruck. In diesem wurde u.a. auch die Förderungsmodalitäten im Zusammenhang mit der Sanierung der Bob- und Rodelbahn Innsbruck/Igls festgehalten.

Derzeit erfolgt die 1. Stufe der Generalsanierung. Eine weitere soll so zeitgerecht erfolgen, dass die für 2007 vorgesehene Bob Weltmeisterschaft schon auf der renovierten und somit dem höchsten internationalen Standard entsprechenden Bahn ablaufen kann.

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Innsbruck, Olympia-Eishalle

Anläßlich der Olympischen Spiele 1964 wurden durch gemeinsame Anstrengungen des Bundes, des Landes Tirol und der Landeshauptstadt Innsbruck u.a. die Olympia-Eishalle Innsbruck sowie der angeschlossene 400m-Eisring gebaut. Damals entsprachen diese Sportanlagen den modernsten technischen Standards und erfüllten die Anforderungen des nationalen und internationalen Leistungs-, Spitzen- und Wettkampfsports.

Aufgrund der seither eingetretenen Entwicklung im Bereich der Technik und im Bereich des Sports ist es erforderlich, die Sportanlage diesen Entwicklungen anzupassen, um deren gesamtösterreichische und internationale Bedeutung zu bewahren und für die Zukunft sicherzustellen.

Am am 25. Mai 1999 unterzeichneten die Landeshauptstadt Innsbruck, das Land Tirol und der Bund die Generalvereinbarung, in dem u.a. die Förderungsmodalitäten festgehalten wurden.

Die Olympia-Eishalle wurde noch im Jahr 2004 fertiggestellt und stand der Universiade 2005 sowie der Eishockey-Weltmeisterschaft 2005 als internationale Spielstätte zur Verfügung.

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Klagenfurt, Fußballstadion

Ein neues Fußballstadion in Klagenfurt wird neben Wien, Salzburg und Innsbruck der 4. österreichische Austragungsort von Spielen der Fußball-Europameisterschaft 2008 sein.

In Klagenfurt wird ein Grundstadion und eine abbaubare und wiederverwertbare Aufstockung geplant, womit die Stadt Klagenfurt ein neues, ihren Bedürfnissen entsprechendes Fußballstadion erhält. Die für die Europameisterschaft 2008 erforderlichen temporären Bauten werden nach der Europameisterschaft wieder abgebaut.

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Kulm, Schanzenanlage

Die Skiflugschanze in Tauplitz/Bad Mitterndorf ist eine von sechs bespringbaren Skiflugschanzen weltweit. Die derzeitige Ausbauphase betrifft die Errichtung eines Doppelsesselliftes als Aufstiegshilfe sowie die Errichtung eines Startgebäudes.

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Linz, Sport- und Mehrzweckhalle (Schwerpunkt Leichtathletik)

Die Hallen-Leichtathletik hatte in Österreich bis zur Fertigstellung der Linzer Sport- und Mehrzweckhalle nur eine einzige Trainings- und Wettkampfhalle, in der alle Hallenbewerbe einschließlich der Laufstrecken trainiert bzw. qualifizierte Wettkämpfe gesamtösterreichisch und international abgehalten werden konnten. Es handelte sich dabei um das Wiener Radstadion, das - wie schon der Name sagt - auch dem Hallen-Radsport dient.

Aus diesem Grunde gab es bereits im Jahr 1992 erste Gespräche bezüglich einer "Leichtathletik-Trainingshalle Oberösterreich". Erst einige Jahre später, nämlich am 7. Juli 1999 wurde eine Grundsatzvereinbarung zwischen dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz abgeschlossen. Auf dieser Grundlage wurde sodann zwischen der Stadt Linz und dem Bund am 29. November 2001 der Förderungsvertrag zur Errichtung einer Mehrzweck- bzw. Sporthalle im Bereich des Linzer Stadions mit Schwerpunkt Leichtathletik unterzeichnet.

Die Halle wurde im Herbst 2002 eröffnet. Die letzte Rate des Bundesanteiles an der Mitfinanzierung wird 2005 geleistet.

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Salzburg, Fußballstadion Wals-Siezenheim

Seit rund einem Jahrzehnt wurde über die unbefriedigende Situation im Zusammenhang mit dem seinerzeitigen Fußballstadion Salzburg-Lehen diskutiert. Das Grundproblem war die Lage dieses Stadions mitten im Wohngebiet des Bezirkes Lehen der Stadt Salzburg und die damit zusammenhängenden Beschränkungen im Verkehrsbereich, bei Flutlichtspielen, die nicht mögliche Erweiterung des Stadions auf eine für nationale und internationale Spiele notwendige Sitzplatzanzahl. Weiters waren auch die Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllbar.

Nachdem eine Reihe von Standorten untersucht worden sind, erfolgte die Festlegung auf den Standort Wals-Siezenheim unmittelbar an der Grenze zur Stadt Salzburg in der Gemeinde Wals.

Dieses Projekt war auch schon in die Bewerbungsphase um die Fußball-Europameisterschaft 2004 einbezogen und war das wichtigste Referenzprojekt für die Bewerbung um die Fußball-Europameisterschaft 2008 als einer der Austragungsorte.

Das Stadion fasst ca. 18.300 Zuschauer und ist so ausgelegt, dass es für die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2008 auf über 30.000 Sitzplätze erweiterbar ist (die Ausschreibung für diese Erweiterung ist derzeit im Gange). Es entspricht den modernen Sicherheitsvoraussetzungen und den Bestimmungen der UEFA und FIFA.

Die Inbetriebnahme des Grundstadions erfolgte im Frühjahr 2003.

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Wien, Ernst-Happel-Stadion

Dem Wiener Ernst-Happel-Stadion kommt im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2008 besondere Bedeutung zu, weil nur dieses Stadion das Erfordernis von 50.000 Sitzplätzen erfüllt und somit für ein Eröffnungs- bzw. das Endspiel der Europameisterschaft 2008 in Betracht kommt.

Die Sanierung des Wiener Ernst Happel-Stadion wird bis spätestens 30. September 2006 unter Berücksichtigung der Stadionvereinbarung mit dem Österreichischen Fußballbund bzw. der Organisationsgesellschaft für die EURO 2008 (Mehrheitsgesellschater [ac=Union of European Football Associations;en]UEFA[/ac) so zeitgerecht fertiggestellt sein, dass es für die Durchführung der EURO 2008 voll geeignet ist.