Vereinte Nationen
Im November 2003 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 58/5 "Sport as a means to promote Education, Health, Development and Peace" an, in welcher "the power of sport to contribute to human and healthy childhood development" betont wurde. Gleichzeitig rief der ehemalige UN- Generalsekretär Kofi Annan das Jahr 2005 zum "Internationalen Jahr des Sports und der Sporterziehung" (UN International Year of Sport and Physical Education) aus.
Das "Internationale Jahr des Sports und der Sporterziehung" der Vereinten Nationen
- fördet einen vertiefenden Austausch von Know-how zwischen verschiedenen Interessengruppen,
- schafft ein generelles Bewusstsein für den Sport und
- kreiert ideale Rahmenbedingungen für die Umsetzung und Einbeziehung sportbezogener Aktivitäten in Entwicklungsprogrammen und - projekten.
Ausgehend von dieser Initiative der Vereinten Nationen, etablierte die Sektion Sport eine erfolgreiche Kooperation mit dem Büro des damaligen Special Adviser on Sport for Development and Peace to the UN-Secretary General Adolf Ogi in Genf.
Dialogforum UN Special Adviser Adolf Ogi und SC Mag. Robert Pelousek (© HBF)
UNESCO
Seit der Generalkonferenz der UNESCO im Jahr 1999 ist Österreich gemeinsam mit acht weiteren Staaten Mitglied im Komitee für zwischenstaatliche Leibeserziehung und Sport (CIGEPS). CIGEPS befasst sich weltweit auf staatlicher Ebene mit der Koordination von Sportangelegenheiten. Östereich ist bis 2011 durch die Sektion Sport im Sportministerium bei CIGEPS vertreten.
Im Oktober 2006 beschloss die Generalversammlung der UNESCO in Paris das "Internationale Übereinkommen gegen das Doping im Sport" (Global UNESCO Anti-Doping Convention). Dieses Internationale Übereinkommen wurde von Österreich 2007 ratifiziert und trat - mit der Ratifikation durch 30 Mitgliedstaaten der UNESCO - mit 1. September 2007 in Kraft.