Sport, Toleranz und Fair PlaySport, Toleranz und Fair PlayIm Zuge eines Round Table in Amsterdam über Sport, Toleranz und Fair Play im April 1996 verpflichteten sich die anwesenden Repräsentanten der europäischen Staaten, gegen Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus und Intoleranz im Sport vorzugehen. In jedem Land dient ein "Botschafter für Toleranz und Fair Play" als Leitfigur bei der Umsetzung der Beschlüsse von Amsterdam und repräsentiert die Werte von Toleranz und Fair Play. Vor allem bei Jugendlichen wirbt der Botschafter wirbt für Toleranz und Fair Play im Sport.Nach Toni Innauer, Alois Stadlober und Franz Wohlfahrt wurde im September 2004 der ehemaliger Top-Skiläufer Thomas Sykora österreichischer Botschafter für Sport, Toleranz und Fair Play. Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung im SportDie Initiative FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel am vidc arbeitet seit 1997 in Österreich und auf europäischer Ebene proaktiv an der Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung im Fußball und an der Nutzung des Fußballs für den interkulturellen Dialog und die Integration von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten. Die dabei angewendeten Methoden und Ansätze reichen von öffentlichkeitswirksamer Kampagnenarbeit über Bildungs- und Trainingsprogramme zur Sensibilisierung unterschiedliche Zielgruppen bis zu konkreten Unterstützung und Vernetzung von Gruppen und Initiativen an der Basis. FairPlay-vidc gelang es auf nationaler und europäischer Ebene tragfähige Partnerschaften mit den relevanten Akteuren des Fußballs aufzubauen (Vereine, Fangruppen, Verbände, SpielerInnen, Sportmedien, MigrantInnenorganisationen) und damit ganz neue Zielgruppen anzusprechen. FairPlay-vidc ist Gründungsmitglied und Koordinationsbüro des 1999 in Wien gegründeten FARE (Football Against Racism in Europe) - Netzwerks. Bisherige Maßnahmen und Aktivitäten von FairPlay-vidc:
Fanarbeit:
FairPlay-vidc als Koordinationsbüro des FARE-Netzwerks wurde im Rahmen des Programms Grundrechte und Unionsbürgerschaft das Projekt "Football for Equality. Challenging Racism and Homophobia in Europe" genehmigt. FairPlay ist Projektkoordinatorin und führt das Projekt gemeinsam mit Partner/innen aus dem FARE-Netzwerk durch. Konvention gegen Gewalt im Sport des EuroparatesIm Europarat ist Österreich im Standing Comittee zur Umsetzung der Konvention gegen Gewalt im Sport vertreten. 27 von 42 Staaten des Europarates sind Mitglieder dieser Arbeitsgruppe. Die Stellung Österreichs in dieser Arbeitsgruppe ist besonders angesehen. Durch die Entwicklung von extrem hohen Sicherheitsstandards für Sportgroßveranstaltungen wie z. B. für die EURO oder die Schirennen in Schladming und Kitzbühel wurde Österreich zu einem führenden Experten in Sicherheitsfragen in dieser Arbeitsgruppe. Österreichische Sicherheitsexperten sind gefragte Berater und Vortragende für die Organisation von zukünftigen Sportgroßveranstaltungen (z.B. für Polen, Ukraine). Unter der maßgeblichen Mitarbeit von Österreich wurde während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der Arbeitsgruppe ein Sicherheitshandbuch erstellt. Neben den kontinuierlichen Treffen, findet einmal jährlich ein zweitägiges Meeting der Arbeitsgruppe statt, bei dem eine Präsentation des derzeitigen Standes in den Mitgliedsstaaten und eine europäischen Zusammenschau erfolgt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktuelle Anlassfälle diskutiert und ein Überblick über die Evaluierung gesetzter Maßnahmen gegeben. Bezüglich Antirassismus hat sich Österreich sämtlichen Empfehlungen des Europarates angeschlossen, die Empfehlungen ratifiziert und liegt im internationalen Niveau an hochrangiger Stelle. Aufgrund der Vorreiterrolle wurden die österreichischen Antirassismusbestimmungen bereits von anderen Mitgliedern wie z.B. der Schweiz nachvollzogen Euroschools2008Am 21. April 2008 fand in Sankt Pölten der NÖN- Startreff mit dem Chefkoordinator der österreichischen Bundesregierung für die EURO 2008, Heinz Palme statt. Der Geschäftsführer von "2008 - Österreich am Ball" berichtete über den aktuellen Vorbereitungsstand vor allem in den Bereichen Public Viewing, Sicherheit, Verkehr und Ticketing knapp zwei Monate vor Eröffnung der EURO 2008.Als Überraschungsgast präsentierte Heinz Palme den Fair Play Botschafter Thomas Sykora. Die österreichische Bundesregierung unterstützte über die Förderung von "Österreich am Ball" das Projekt "Euroschools 2008", insbesondere wegen des Bezugs zu sportlichen Werten wie Toleranz und Fairplay, um die mögliche erzieherische Wirkung des Sports und vor allem über den Fussball deutlich zu machen und einen Beitrag zum "Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008" zu leisten. Nähere Informationen zu diesem einzigartigen Projekt finden Sie unter ![]() Im Zuge der Veranstaltung präsentierte Heinz Palme mit Thomas Sykora einen weiteren namhaften "Botschafter der Leidenschaft" der EURO 2008. Die Sektion Sport war durch den Leiter der Abteilung für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Mag. Harald Treiber, vertreten. Internationales Finale im EURO SCHOOLS CUP 2008Der Anstoß zu dem internationalen Schulprojekt Die Schülerinnen und Schüler setzten sich zudem auch intensiv mit den Kulturen Europas auseinander und wurden zu EURO-Botschaftern. Nach den nationalen Ausscheidungen in St. Pölten und Klagenfurt fand das Internationale Finale samt Pressekonferenz am 27./28.Juni 2008 in Innsbruck statt. ![]() Mag. Harald Treiber vertrat Österreich beim Internationalen Finale im EURO Schools Cups 2008. (© VIDC) ![]() Die Siegerinnen und Sieger aus den nationalen Ausscheidungen stehen fest. (© VIDC) |