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Darabos bei Fragestunde im Paralment:

"Die Finanzierung des österreichischen Sports ist von Bundesseite her gesichert", so Verteidigungs- und Sportminister Norbert Darabos im Rahmen der Fragestunde am 20. 5. im Nationalrat.  

Die Sportförderung in Österreich hat laut Regierungsprogramm mindestens 60 Millionen Euro jährlich zu betragen.
Minister Darabos hat mit dem Finanzministerium mehr ausverhandelt und erreicht, dass die Sportförderung mindestens 80 Millionen Euro pro Jahr beträgt. "Auch die Dachverbände stufen diesen Betrag als respektabel ein", so Darabos. Besonders in Anbetracht der Wirtschafts- und Finanzkrise sei dies ein gutes Ergebnis. Den Vorwurf, dass Mittel aus der Landesverteidigung in die Sportförderung transferiert würden, wies der Sportminister aufs Schärfste zurück - die Mittel für die Sportförderung seien klar im Glücksspielgesetz geregelt.

Zur Rolle und den Aufgaben der Dachverbände, z.B. dem ASKÖ, dem ASVÖ oder der Sportunion, sagte Darabos, dass diese viel für die kleinen Vereine leisten würden. Die Installierung von Dachverbänden sei zu begrüßen. Als Beispiel nannte Darabos das Projekt "Kinder gesund bewegen", welches jungen Menschen in Schulen und Kindergärten Spaß an der Bewegung vermittelt. "Auf diesem Weg kommen Förderungen direkt bei den Kindern an", so Darabos. Die Zusammenarbeit mit den Dachverbänden sei gut.

Zu den Eckpfeilern der "Sportförderung neu" sagte der Sportminister, dass er ein Fördersystem wolle, das den Weg "weg vom Gießkannenprinzip, hin zur Förderung der prime-Sportarten" ermögliche. Derzeit werden schwerpunktmäßig etwa die Sportarten Fußball oder Eishockey gefördert. Einige Erfolge wie etwa die Ausrichtung der Handball-Europameisterschaft in Österreich wären ohne Sportförderung wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Weiters sollen die Sportler noch mehr als bisher in den Mittelpunkt gerückt werden.
Der Sportminister sei zuversichtlich, dass im Parlament eine einstimmige Lösung zur Sportförderung erreicht werden könne. Zur Frage der Definition von "prime-Sportarten" antwortete der Sportminister, dass nicht nur der Erfolg der österreichischen Sportler in der jeweiligen Sportart ein Kriterium sei, sondern z.B. auch die Anzahl der Menschen, die die Sportart in Österreich ausüben. Ein Kriterienkatalog werde zur Zeit evaluiert.
Zur Finanzierung der Sportvereine in den Kommunen bekräftigte Darabos, dass diese durch die 80 Millionen Euro Sportförderung abgesichert seien. "Sportvereine bilden die Basis. Wir werden 2010 eine neue Sportförderung entwickeln, diese soll aber erst 2012 in Kraft treten, um die Planbarkeit für die Verbände zu gewährleisten", so Darabos.

Die Autonomie des Sports sei in Österreich gegeben und sei auch nicht gefährdet. Die rechtliche Grundlage dafür sei im Regierungsprogramm enthalten und sei außerdem weltweit "common sense". Auf EU-Ebene wünsche sich der Sportminister, dass eine gemeinsame Sportpolitik formuliert werde.

 


08.06.2010 13:17

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