[zum Inhaltsbereich springen (Accesskey 2)] [zur Hauptnavigation springen (Accesskey 3)] [zur Subnavigation springen (Accesskey 4)] [zum Standort springen (Accesskey 5)]

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. Themen. Internationale Zusammenarbeit. Fair Play.

Informationen zur Seite und Kontaktinformationen

Bereich Hauptnavigation

Hauptbereich der Websiteinhalte

.

Sport, Toleranz und Fair Play

Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung im Sport

Die Initiative FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel am VIDC arbeitet seit 1997 in Österreich und auf europäischer Ebene proaktiv an der Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung im Fußball und an der Nutzung des Fußballs für den interkulturellen Dialog und die Integration von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten. Die dabei angewendeten Methoden und Ansätze reichen von öffentlichkeitswirksamer Kampagnenarbeit über Bildungs- und Trainingsprogramme zur Sensibilisierung unterschiedliche Zielgruppen bis zu konkreten Unterstützung und Vernetzung von Gruppen und Initiativen an der Basis.

FairPlay-VIDC gelang es auf nationaler und europäischer Ebene tragfähige Partnerschaften mit den relevanten Akteuren des Fußballs aufzubauen (Vereine, Fangruppen, Verbände, SpielerInnen, Sportmedien, MigrantInnenorganisationen) und damit ganz neue Zielgruppen anzusprechen.

FairPlay-VIDC ist Gründungsmitglied und Koordinationsbüro des 1999 in Wien gegründeten FARE (Football Against Racism in Europe) - Netzwerks.
Das FARE-Netzwerk koordiniert jedes Jahr im Oktober die FARE-Aktionswoche gegen Rassismus in Europa, an welcher Organisationen aus bis zu 40 verschiedenen Nationen teilnehmen. Die UEFA ist langjährige Partnerin des FARE-Netzwerks und unterstützt die Aktionswoche, durch die Teilnahme der ChampionsLeague und der EuropaLeague. Heuer konnten 1.016.717 Menschen die Stadionaktionen der UEFA-Bewerbe live in den Stadien verfolgen.

Bisherige Maßnahmen und Aktivitäten von FairPlay-VIDC:

  • Antirassistische Stadionaktionen mit der gesamten österreichischen Bundesliga im Rahmen der FARE Aktionswoche seit 2005 fortlaufend
  • Antirassismusaktionen mit einzelnen Bundesligavereinen seit 2000 (fortlaufend)
  • Antirassismusaktionen bei ÖFB-Länderspielen (seit 2006 fortlaufend)
  • Antirassistisches Schulprojekt "FairPlay goes Education" an 20 Wiener Schulen (2003-2004)
  • Antirassistisches Schul- und Jugendprojekt "FairPlay goes Education im Rahmen der U19 Europameisterschaft in Oberösterreich" (gemeinsam mit dem ÖFB) (2007)
  • Antirassistische Streetkick-Tour im Rahmen der EURO 2008 in Kooperation mit den Fanbotschaften Österreich
  • Antirassistisches, internationales Jugendturnier in Wien unter Beteiligung zahlreicher osteuropäischer Jugendteams (seit 2003 fortlaufend)
  • Koordination der offiziellen Antirassismusprogramme zur EURO 2004 in Portugal, WM 2006 in Deutschland und EURO 2008 in Österreich/Schweiz (von Österreich aus)
  • Veranstaltung in der Säulenhalle des österr. Parlaments zum Auftakt der Antirassismusaktivitäten zur EURO 08
  • Mitorganisation der UEFA Antirassismuskonferenzen "Unite Against Racism" in London 2003, Barcelona 2006 und Warschau 2009 (von Österreich aus)
  • Koordination der FARE Aktionswoche gegen Rassismus im Fußball seit 2001 (fortlaufend).Mittlerweile unter Beteiligung von über 40 Nationen. (von Österreich aus koordiniert)
  • Mitentwicklung der EU-Resolution des Europäischen Parlaments "Zur Bekämpfung von Rassismus im Fußball" (2005/2006) (von Österreich aus)
  • Entwicklung des UEFA 10-Punkte-Plans gegen Rassismus im Fußball (2002)
  • Entwicklung des UEFA Handbuches gegen Rassismus im Fußball (2003)
  • Koordination antirassistischer Stadionaktionen bei den Finalspielen der WM 2006 und EURO 2008 (von Österreich aus)
  • Koordination des offiziellen Schulprojekts zur EURO 2008 EUROSCHOOLS2008 (Schwerpunkt: interkultureller Dialog)
  • Mitbegründung des internationalen Netzwerkes F_in Frauen im Fußball (2004)
  • Aufbau und Durchführung einer Servicestelle: Materialproduktion (Drucksorten, T-Shirts, Kampagnenmaterial), Versand der Materialien an Interessierte, Meldestelle für Rassismus und Diskriminierung im Fußball, Anlaufstelle für Interviewanfragen, Expert/innenanfragen; streetkick-court-Verleih
  • Verfassung der Studie "Racism and Ethnic Discrimination in Sport in the European Union" für die Europäische Grundrechtsorganisation.

Fanarbeit:

  • AGIS-Konferenzenreihe (EU-Projekt) zur Vorbereitung des Fanbetreuungsprogramms zur EURO 2008
  • Erstellung der offiziellen Fanwebsite zur EURO 2008 www.fanguide2008.net
  • Erstellung des offiziellen Fanguides zur EURO 2008
  • Etablierung von Strukturen zur Fanarbeit
  • Vernetzungstreffen von Fans
  • Erstellung einer Online Wissens- und Informationsplattform
  • Etablierung einer Online-Servicestelle mit Rechtshilfen und -beratung
  • Entwicklung von Qualitätskriterien für sozialpräventive Fanarbeit in Österreich
  • Unterstützung von Initiativen und Projekten zur Stärkung von Fanarbeit in Österreich
  • Beratende Tätigkeiten und Unterstützung
  • Bildungsarbeit, Schulungen und Workshops
  • Veranstaltung von Diskussionen, Vernetzungstreffen, Konferenzen
  • Vernetzungstreffen und Konferenz: Sozialpräventive Fanarbeit in Österreich und Europa

FairPlay-VIDC als Koordinationsbüro des FARE-Netzwerks wurde im Rahmen des Programms Grundrechte und Unionsbürgerschaft das Projekt "Football for Equality. Challenging Racism and Homophobia in Europe" genehmigt. FairPlay ist Projektkoordinatorin und führt das Projekt gemeinsam mit Partner/innen aus dem FARE-Netzwerk durch.

FairPlay-VIDC und moving cultures-VIDC koordinieren das Projekt "Football for Development", das von der Generaldirektion Development EuropeAid finanziert wird.

Konvention gegen Gewalt im Sport des Europarates

Im Europarat ist Österreich im Standing Comittee zur Umsetzung der Konvention gegen Gewalt im Sport vertreten. 27 von 42 Staaten des Europarates sind Mitglieder dieser Arbeitsgruppe.

Die Stellung Österreichs in dieser Arbeitsgruppe ist besonders angesehen. Durch die Entwicklung von extrem hohen Sicherheitsstandards für Sportgroßveranstaltungen wie z. B. für die EURO oder die Schirennen in Schladming und Kitzbühel wurde Österreich zu einem führenden Experten in Sicherheitsfragen in dieser Arbeitsgruppe. Österreichische Sicherheitsexperten sind gefragte Berater und Vortragende für die Organisation von zukünftigen Sportgroßveranstaltungen.

Unter der maßgeblichen Mitarbeit von Österreich wurde während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der Arbeitsgruppe ein Sicherheitshandbuch erstellt.

Neben den kontinuierlichen Treffen, findet einmal jährlich ein zweitägiges Meeting der Arbeitsgruppe statt, bei dem eine Präsentation des derzeitigen Standes in den Mitgliedsstaaten und eine europäischen Zusammenschau erfolgt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktuelle Anlassfälle diskutiert und ein Überblick über die Evaluierung gesetzter Maßnahmen gegeben.

Bezüglich Antirassismus hat sich Österreich sämtlichen Empfehlungen des Europarates angeschlossen, die Empfehlungen ratifiziert und liegt im internationalen Niveau an hochrangiger Stelle. Aufgrund der Vorreiterrolle wurden die österreichischen Antirassismusbestimmungen bereits von anderen Mitgliedern wie z.B. der Schweiz nachvollzogen

Euroschools2008

Am 21. April 2008 fand in Sankt Pölten der NÖN- Startreff mit dem Chefkoordinator der österreichischen Bundesregierung für die EURO 2008, Heinz Palme statt. Der Geschäftsführer von "2008 - Österreich am Ball" berichtete über den aktuellen Vorbereitungsstand vor allem in den Bereichen Public Viewing, Sicherheit, Verkehr und Ticketing knapp zwei Monate vor Eröffnung der EURO 2008.Als Überraschungsgast präsentierte Heinz Palme den Fair Play Botschafter Thomas Sykora.

Die österreichische Bundesregierung unterstützte über die Förderung von "Österreich am Ball" das Projekt "EUROSCHOOLS 2008", insbesondere wegen des Bezugs zu sportlichen Werten wie Toleranz und FairPlay, um die mögliche erzieherische Wirkung des Sports und vor allem über den Fussball deutlich zu machen und einen Beitrag zum "Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008" zu leisten.

Thomas Sykora als

Im Zuge der Veranstaltung präsentierte Heinz Palme mit Thomas Sykora einen weiteren namhaften "Botschafter der Leidenschaft" der EURO 2008.

Die Sektion Sport war durch den Leiter der Abteilung für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Mag. Harald Treiber, vertreten.

Internationales Finale im EURO SCHOOLS CUP 2008

Der Anstoß zu dem internationalen Schulprojekt Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: EURO SCHOOLS 2008" fiel bereits im Juni 2007 mit der Zulosung der 53 Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: UEFA Nationen zu den Bundesländern Österreichs, den Kantonen der Schweiz und Liechtenstein. Ab diesem Zeitpunkt bereiteten sich die teilnehmenden Schulen auf spannende Fußballturniere vor, in denen vor dem Spiel Fair Play Regeln ausgehandelt werden und Jungen und Mädchen gemeinsam in einem Team kicken.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich zudem auch intensiv mit den Kulturen Europas auseinander und wurden zu EURO-Botschaftern.

Das einzigartige Schulprojekt EUROSCHOOLS 2008 zur UEFA EURO 2008 eröffnete Schülerinnen und Schülern eine Zeit voller spannender und bewegender Begegnungen.

Maßgebliche Förderer von EUROSCHOOLS 2008 wurden die UEFA, die Bundesregierungen der Schweiz und Österreichs und der Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: Österreichische Fußballbund (ÖFB).

Projektpartner waren die Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: Swiss Academy for Development (SAD) in der Schweiz und die Initiative FairPlay am Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit (FairPlay-VIDC) in Österreich. Link öffnet in externem Fenster: Externer Link in neuem Fenster: streetfootballworld aus Deutschland ist für die Gesamtkoordination zuständig. FairPlay-VIDC koordinierte die Betreuung der österreichischen Schulen.

Nach den nationalen Ausscheidungen in St. Pölten und Klagenfurt fand das Internationale Finale samt Pressekonferenz am 27./28.Juni 2008 in Innsbruck statt.

Mag. Harald Treiber am Rednerpult.

Mag. Harald Treiber vertrat Österreich beim Internationalen Finale im EURO Schools Cups 2008. (© VIDC)

Siegerinnen und Sieger des Cups St. Pölten (11.-13. Juni 2008).

Die Siegerinnen und Sieger aus den nationalen Ausscheidungen stehen fest. (© VIDC)