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Der internationale Kampf gegen Doping

Die Welt-Anti-Doping-Konferenz verabschiedete im November 2013 in Johannesburg den neuen Welt-Anti-Doping-Code. Der Brite Craig Reedie wurde vom Stiftungsrat der WADA einstimmig zum Präsident der WADA gewählt. Die rund 1000 Teilnehmer der Welt-Anti-Doping-Konferenz stimmten wichtigen Änderungen im Code zu, der am 1. Januar 2015 in Kraft trat. Es ist die dritte Reform des WADA-Regelwerks seit 2003.

Dazu zählt vor allem die Erhöhung der Sperre für ernsthafte Doping-Erstvergehen von zwei auf vier Jahre. Diese Verschärfung wurde durchgesetzt, nachdem der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die sogenannte Osaka-Regel für nicht vereinbar mit dem WADA-Code erklärt hatte: Diese Regel hatte Doping-Sünder automatisch von den nächsten Olympischen Spielen ausgeschlossen.

Darüber hinaus wird die Verjährungsfrist für Doping-Vergehen von acht auf zehn Jahre verlängert. Damit können eingefrorene Doping-Proben länger mit neu entwickelten Testverfahren noch einmal analysiert werden. Das soll ebenfalls zu Abschreckung beitragen.

Nach dem neuen Code kann auch das Umfeld der Athleten, also Betreuer, Trainer, Manager oder Masseure bei Verwicklung in Doping-Verstöße härter bestraft werden.

Der neue WADA-Code verkürzt zudem den Zeitraum, innerhalb dessen drei verpasste Kontrollen als Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen geahndet werden. Bislang galt die Frist von 18 Monaten, jetzt sind es nur noch zwölf. Die WADA wird nach den neuen Regeln mehr prüfen, wie die Doping-Testprogramme in den Ländern und vor allem auf die verschiedenen Sportarten abgestimmt sind.