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Sie befinden sich hier: Home. Themen. Europäische Sportpolitik. EU- Ratspräsidentschaften. Ratspräsidentschaft 2010. Spanische Ratspräsidentschaft 2010.

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EU-Ratspräsidentschaft 2010

Die Prioritäten des spanischen Ratsvorsitzes 2010 liegen auf den Themen soziale Dimension des Sports und Kampf gegen Doping. Diesbezüglich wurde Einvernehmen mit Belgien und Ungarn, die nach Spanien den Vorsitz innehaben werden, hergestellt. Dazu wünscht Spanien den sozialen Dialog zu stärken und eine Verpflichtung zu einem halbjährigen Gedankenaustausch mit dem IOC und der Sportbewegung zu erwirken.

Anerkennung der Rolle des Sports für soziale Eingliederung, Integration und Freiwilligentätigkeit

Die EU-Kommission und die spanische EU-Ratspräsidentschaft  haben dazu bei der letzten Sportdirektorenkonferenz am 25.-27.Februar 2010 in Barcelona ausgeführt, dass der Sport den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zur Interaktion und zur Bildung von sozialen Netzwerken bietet; er hilft Zuwanderern beim Aufbau von Beziehungen mit anderen Mitgliedern der Gesellschaft, und er stellt ein Mittel dar, um Benachteiligte, Risikogruppen oder von Diskriminierung Betroffene zu erreichen.

Durch seinen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen kann er außerdem zur Wiederbelebung von benachteiligten Gebieten beitragen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass ein integrativer Ansatz für Sport gefördert wird. Alle Einwohner der Europäischen Union sollten Zugang zum Sport haben. Die besonderen Bedürfnisse unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen müssen daher thematisiert werden. Sport sollte bei der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und bei der Integration von Personen mit Behinderungen eine wichtige Rolle spielen.

Spanien hat den Vorschlag zur Einrichtung einer Expertenarbeitsgruppe eingebracht, die informelle Arbeitsgruppe soll einen Best Practise Austausch vornehmen und sich mit dem Themen: "Gleicher Zugang zu der Finanzierung im Sport, Beseitigung aller Hindernisse beim Zugang zum Sport" beschäftigen.

Unterstützung von gemeinsamen Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten im Kampf gegen Doping

Zum Kampf gegen Doping bekräftigte die spanische EU-Ratspräsidentschaft, dass der Dialog zwischen der Kommission, dem Europarat und der WADA weiter geführt werden muss und Europa eine starke Führungsrolle übernehmen soll.

Definition der Zielsetzungen und Kriterien für ein EU-weites Sportförderprogramm 2011/2012

Die EU-Kommission hat die Absicht, eine "politische Kommunikation" auszuarbeiten, um den Entwurf eines europäischen Sportförderprogramms voranzutreiben. Themen wie die Freizügigkeit des Sportlers , Jugendschutz, Transfer von Sportlern, Lizenzen, Kampf gegen Doping müssen einfließen, bestehende Empfehlungen müssen aktualisiert werden, weiters wird man sich mit der Finanzierung des Sports, den Urheberrechten im Sport und dem Kampf gegen Wettbetrug intensiv auseinander setzen.

Strukturierter Dialog mit der Europäischen Sportbewegung

Die spanische EU-Ratspräsidentschaft schlug unter Bezugnahme auf Art. 165 Abs 3 des Lissabon Vertrages vor, dass die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten mit der Sportbewegung (internationalen Sportvereinigung) in einem strukturierten regelmäßigen Dialog treten müssen, es bestehe gemäß dem Lissabon Vertrag die Verpflichtung für beide Seiten, einen Kommunikationsprozess auf höchster Ebene zu führen, dieser Vorschlag wird beim nächsten Sportministertreffen präsentiert.