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Sie befinden sich hier: Home. Themen. Europäische Sportpolitik. EU- Ratspräsidentschaften. Ratspräsidentschaft 2010. Spanische Ratspräsidentschaft 2010. Sportministerrat.

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Formeller Sportministerrat in Brüssel am 10. Mai 2010

Am 10. Mai 2010 fand unter der Spanischen EU-Ratspräsidentschaft ein formeller Sportministerrat in Brüssel statt. Es war das erste formelle Zusammentreffen der EU-Sportminister in der Geschichte der Europäischen Union.

Die Einrichtung eines Sportministerrates ist eine Folge des Inkrafttretens des Vertrags von Lissabon, der erstmalig eine spezielle Zuständigkeit der Europäischen Union für den Sport vorsieht. Die Zusammenarbeit und die Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten im Bereich des Sports werden damit formalisiert.

Zuvor stützten sich Maßnahmen der EU im Bereich Sport nicht auf eine ausdrückliche Zuständigkeit, sondern auf mit dem Sport in Verbindung stehende Aspekte anderer Zuständigkeiten wie Wettbewerb, Binnenmarkt oder Beschäftigung und Soziales.

Im Mittelpunkt des formellen Sportministerrates stand eine Aussprache mit dem Ziel, den Mitgliedstaaten die Möglichkeit zu geben, sich dazu zu äußern, mit welchen grundlegenden Fragen und Herausforderungen sich die Sportpolitik der EU nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon beschäftigen sollte.

Basierend auf den Ergebnissen der Aussprache beabsichtigt die Kommission, einen neuen Rahmen für eine EU-Agenda zur Politikgestaltung und Kooperation im Sport für die kommenden Jahre vorzuschlagen.

Als mögliche Prioritäten zur Gestaltung der neuen EU-Agenda für den Sport wurden definiert:

  • Die Förderung der sozialen und erzieherischen Funktion des Sports;
  • Die Förderung der auf ehrenamtlicher Tätigkeit beruhenden Strukturen;
  • Die Besonderheit des Sports;
  • Die Förderung der Fairness und Offenheit von Sportwettkämpfen;
  • Der Schutz der körperlichen und seelischen Unversehrtheit der SportlerInnen und Sportler, insbesondere der Kampf gegen Doping im Sport
  • Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den für den Sport verantwortlichen Organisationen;
  • Die Zusammenarbeit mit Drittländern und zuständigen internationalen Organisationen.

Sportminister Mag. Norbert Darabos forderte zu den kommenden Schwerpunkten der neuen EU-Kompetenz im Sport weitere gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen Doping nach dem Vorbild der österreichischen Anti-Doping Gesetzgebung ein und hob als weitere Prioritäten eines künftigen EU- Sportprogramms 2012-2013 die nachhaltige Weiterführung des von Österreich während seiner EU-Ratspräsidentschaft initiierten Themas "Sport und Ökonomie" und die Förderung von Aktionen zur gesundheitsfördernden körperlichen Betätigung hervor. Als Fachexperte der Sektion Sport nahm Mag. Harald Treiber am formellen Sportministerrat teil. 

Mag. Darabos und Mag. Treiber vor der Pressewand