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Sie befinden sich hier: Home. Themen. Europäische Sportpolitik. EU- Ratspräsidentschaften. Ratspräsidentschaft 2011. Polnische Ratspräsidentschaft 2011. Sportministerrat.

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Am 29. November 2011 fand im Rahmen der 3128. Tagung des RATES DER EUROPÄISCHEN UNION (BILDUNG, JUGEND, KULTUR UND SPORT) ein Formeller Sportministerrat unter der Polnischen EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel statt.

Dabei wurde die Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten zur Vertretung der EU-Mitgliedstaaten im Gründungsrat der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und zur Koordinierung der Standpunkte der EU vor den WADA Sitzungen angenommen. Diese sieht vor allem ein neues, gestärktes und auf Kontinuität gerichtetes Vertretungssystem der EU im WADA Foundation Board vor.

Darüber hinaus wurden Schlussfolgerungen des Rates zur Bedeutung der Freiwilligentätigkeit im Sport für die Förderung der aktiven Bürgerschaft angenommen.

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 zielt die Kommission darauf ab, neue und innovative Ansätze zur Entwicklung längerfristig angelegter Partnerschaften zwischen Organisationen der Zivilgesellschaft im Bereich des Ehrenamts zu entwickeln und zu erproben. Vorrangige Themen sind:

  • Verbesserung der Qualität der Freiwilligenarbeit
  • Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeit in der EU
  • Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit durch Arbeitgeber
  • Förderung der Mobilität von Freiwilligen
  • Freiwilligentätigkeit als Mittel gegen soziale Ausgrenzung

Förderung von Freiwilligenprojekten für ältere Menschen und des Generationen übergreifenden Dialogs.

Zudem wurden Schlussfolgerungen des Rates zur Bekämpfung von Spielabsprachen angenommen.

Österreich hat sich bereits beim Informellen Sportministertreffen in Krakau im Oktober 2011 für die Schaffung einer Internationalen Agentur zur Überprüfung von Wetten, stärkere Präventivmaßnahmen und strafrechtliche Regelungen zur Bekämpfung von Spielabsprachen ausgesprochen. Diese Schlussfolgerungen stellen eine wichtige Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Spielabsprachen im Sport dar.

In der darauf folgenden Orientierungsaussprache zum Thema Good Governance im Sport kristallisierten sich neben der Notwendigkeit einer einheitlichen Begriffsdefinition folgende Grundsätze einer Good Governance heraus:

  • Autonomie des Sports innerhalb des gesetzlichen Rahmens
  • klare und geregelte Wahl- und Ernennungsprozeduren
  • Transparenz
  • Rechenschaftspflicht bei Entscheidungsprozessen
  • Verhaltens- und Verfahrenskodex zur Regelung von Interessenkonflikten
  • finanzielle Solidarität
  • Gleichstellung der Geschlechter
  • Integrität von Sportwettkämpfen

Ein besonderes Anliegen der EU-Mitgliedstaaten war dabei der Dialog und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Sportbewegung und der Austausch von bewährten Praktiken von Good Goverance.