[zum Inhaltsbereich springen (Accesskey 2)] [zur Hauptnavigation springen (Accesskey 3)] [zur Subnavigation springen (Accesskey 4)] [zum Standort springen (Accesskey 5)]

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. Themen. Europäische Sportpolitik. EU- Ratspräsidentschaften. Österreichische EU-Ratspräsidentschaft.

Informationen zur Seite und Kontaktinformationen

Bereich Hauptnavigation

Hauptbereich der Websiteinhalte

.

Österreichische EU-Ratspräsidentschaft

Österreich hatte im 1. Halbjahr 2006 den EU-Ratsvorsitz inne. Während des Österreichischen Vorsitzes wurden folgende sportbezogene Schwerpunkte gesetzt:

Informationsaustausch mit EU-Sportministern und Vertretern der EU-Kommission in Bad Mitterndorf von 13.-15. Jänner 2006:

Im Zuge der Skiflug WM 2006 am Kulm in Bad Mitterndorf trafen von 13. bis 15. Jänner 2006 EU-Sportminister sowie Vertreter der EU-Kommission zu einem freundschaftlichen Informationsaustausch zusammen.

Zentraler Inhalt des Freundschaftstreffens war das Thema "Sport und Ökonomie in Europa". Weiters wurde die Frage der zukünftigen Sicherstellung der Sportförderungssysteme in Österreich und Europa durch die Zweckzuwendungen aus Lotterieerträgen diskutiert. Dabei wurde auf die aktuellen Entwicklungen in der Frage der Glücksspielmonopole auf europäischer Ebene eingegangen.

Im Laufe dieses Besuches der EU-Sportrepräsentanten konnte Österreich auch als attraktiver Gastgeber von Großsportveranstaltungen sowie die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele in Salzburg 2014 eindrucksvoll präsentiert werden.

Aus Anlass des Freundschaftstreffens wurde zwischen Österreich und der Slowakischen Republik ein bilaterales Kooperationsabkommen mit den Schwerpunktbereichen Sportstättenbau und Sportwissenschaft unterzeichnet.

7. Europäische Frauen und Sportkonferenz vom 24.-26. März 2006 in der Wiener Hofburg

Österreich war Gastgeberland der 7. Europäischen Frauen und Sportkonferenz. "Good Governance in Sport - Sport als Trendsetter für die neue Bürgergesellschaft" war das Schwerpunktthema des zwei Jahre dauernden Vorsitzes Österreichs in der Arbeitsgruppe European Women and Sport (EWS). Diese Konferenz war der Höhepunkt der nationalen und internationalen Aktivitäten Österreichs im Bereich Frauen und Sport.

Anlässlich dieser Konferenz wurden auch die Fördermaßnahmen und Schwerpunkte von Seiten des Bundes im Bereich Mädchen- und Frauensport mit der Zielsetzung vorgestellt, den Frauenanteil unter den Sportlern, Trainern und Funktionären nachhaltig zu steigern. Mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming in allen Bereichen der Bundes-Sportförderung wurden die Rahmenbedingungen dafür optimiert. Mit dem neuen Bundes-Sportförderungsgesetz werden seit Jänner 2006 sämtliche Bundes-Sportförderungsmittel unter Berücksichtigung geschlechts-spezifischer Kriterien im Sinne von Gender Mainstreaming vergeben.

Eine Reihe von Studien sowie Unterrichtsmaterialien zur Gleichbehandlung von Mädchen und Frauen im Sport wurden ebenfalls von Seiten des Bundes gefördert, und "Call4Girls", eine Ansprechstelle für Betroffene von Diskriminierung und sexueller Gewalt im Sport, eingerichtet.

Sportdirektorenkonferenz von 29.- 30. März 2006 in der Wiener Hofburg

Sportdirektorenkonferenz in der Wiener Hofburg (2006)

Sportdirektorenkonferenz in der Wiener Hofburg (2006).

Unter der Vorsitzführung von Sektionschef Mag. Robert Pelousek fand von 29. bis 30. März 2006 im Kleinen Redoutensaal der Wiener Hofburg die EU-Sportdirektorenkonferenz statt.

Neben Vertretern aus den EU-Mitgliedstaaten nahmen Repräsentanten der Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien sowie Vertreter der Europäischen Kommission an dieser Konferenz teil.

Zentraler Inhalt der Konferenz war das Thema "Sport und Ökonomie in Europa". Dieser umfangreiche Bereich wurde von Univ. Prof. Dr. Bernhard Felderer sowie SportsEcon Austria im Auftrag der Sektion Sport des Bundeskanzleramtes mittels einer Studie aufbereitet. Die genannte Studie behandelt folgende Schwerpunktthemen:

  • Die makroökonomischen Effekte des Sports,
  • Beschäftigungseffekte des Sports,
  • Ökonomische Effekte von Großsportveranstaltungen,
  • Sport und Tourismus,
  • Sport und Gesundheit,
  • Sport und alternde Gesellschaft.

Beschäftigung und Wachstum sind die zwei wichtigsten, im Rahmen der Lissabon-Strategie verfolgten Ziele, um Europa in den nächsten Jahren zum weltweit dynamischsten und wettbewerbfähigsten Wirtschaftsraum zu machen. Es war ein wesentliches Anliegen der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft, Wege zu finden, der Europäischen Wirtschaft neue Impulse zu verleihen und damit auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Sport kann hierfür auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene eine wichtige Rolle spielen.

EU-Working Group Meeting in Dürnstein von 2.-3. Mai 2006

EU-Working Group Meeting in Dürnstein

EU-Working Group Meeting in Dürnstein. (© HBF)

Die Sportdirektoren begrüßten bei der EU-Sportdirektorenkonferenz den Vorschlag der Österreichischen EU-Präsidentschaft zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz der Troika Staaten zur Findung eines gemeinsamen Europäischen Kandidaten für die Funktion des WADA (World Anti-Doping Agency) Vice-Chair 2007 (Chair 2008).

Zu diesem Zweck fand von 2.-3. Mai 2006 in Dürnstein das 1. Treffen dieser EU-Arbeitsgruppe statt. Es nahmen Vertreter Finnlands, Deutschlands, Großbritanniens, Spaniens, der Niederlande, Frankreichs, Dänemarks, Schwedens, Portugals und Österreichs teil. Bei diesem Meeting konnte ein detailliertes Anforderungsprofil eines gemeinsamen Europäischen Kandidaten für die Funktion des WADA Vice-Chair 2007 (Chair 2008) erarbeitet werden.

Es folgten Working Group Meetings in Paris und Virumäki (FIN). Im Zuge der EU-Sportdirektorenkonferenz in Naantali (FIN) im Oktober 2006 konnten sich die EU-Sportdirektoren schließlich einstimmig auf die Unterstützung eines gemeinsamen europäischen Kandidaten für die Kandidatur um die Funktion des WADA Vice Chairs 2007 (Chair 2008) einigen.

UN EU-Youth Leadership Summit von 19.-21. Juni 2006

Youth Leadership Summit

Youth Leadership Summit: Im Juni 2006 fand im Haus des Sports (Wien) ein EU-Jugendgipfel statt.

Die Sektion Sport veranstaltete vom 19.-21. Juni 2006 in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen einen 3-tägigen regionalen EU-Jugendgipfel im Haus des Sports in Wien. Dieser Jugendkongress war Teil der United Nations Youth Leadership Series und brachte Jugendliche aus den EU-Ländern (zuzüglich Rumänien und Bulgarien) in Wien zusammen um darüber zu diskutieren, wie Sport und Kultur dazu beitragen können, die Ziele der Millennium Development Goals (MDGs) der Vereinten Nationen bis 2015 zu erreichen.

Zum Abschluss des Jugendgipfels in Wien wurde die Wiener Deklaration (PDF) vorgestellt, die von den Jugenddelegierten während dieser drei Tage erarbeitet wurde. Von 29.-31. Oktober 2006 fand in Beisein des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan im UNO Hauptquartier in New York der Globale Jugendgipfel statt. Die "Wiener Deklaration" bildete eine wesentliche inhaltliche Grundlage für dieses globale Jugendtreffen.

Sport und Entwicklungspolitik war ein Schwerpunktthema der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft. Österreich ist seit Jänner 2006 unterstützendes Mitglied der Sport for Development and Peace Internationale Working Group und ist durch die Sektion Sport in dieser Internationalen Arbeitsgruppe vertreten.

Weitere Informationen: