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EU-Ratspräsidentschaft 2015

Am 19. Mai 2015 fand im Rahmen der 3388. Tagung des RATES DER EUROPÄISCHEN UNION (BILDUNG, JUGEND, KULTUR UND SPORT) ein Formeller Sportministerrat unter der lettischen EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel statt.

Dabei wurden die Schlussfolgerungen des Rates zur bestmöglichen Nutzung des Breitensports bei der Entwicklung von Querschnittskompetenzen, insbesondere bei jungen Menschen angenommen. Im Hinblick auf die Strategie Europa 2020 und den Arbeitsplan der Europäischen Union für den Sport 2014-2017 richten sich die Schlussfolgerungen an die Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und die Sportbewegung.

Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Jugendarbeitslosenquoten in Europa werden die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission insbesondere ersucht, bei den Akteuren im Breitensport, in der Gesellschaft und unter den Arbeitgebern mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Querschnittskompetenzen, die durch eine Beteiligung am Breitensport erworben wurden, einen persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert darstellen, der in anderen Bereichen genutzt werden kann.

Dabei sollen die positiven Ergebnisse der durch den Breitensport erworbenen Querschnittskompetenzen anerkannt und in nationale und europäische Politiken und Strategien in den Bereichen Sport, Jugend, soziale Angelegenheiten, Gesundheit, Bildung und Beschäftigung einbezogen werden.

Die Sportbewegung wird ersucht, insbesondere junge Menschen und ihre Eltern dafür zu sensibilisieren, dass durch und im Sport erworbene Fähigkeiten am Arbeitsmarkt und im Bereich des lebensbegleitenden Lernens besonders wertvoll sind.

In der darauf folgenden Orientierungsaussprache zum Thema „Körperliche Aktivität als wesentlicher Bestandteil einer qualitativ hochstehenden Bildung – Modelle für die Zusammenarbeit mit dem Sportsektor“ wurden mögliche Lösungsansätze diskutiert und Best-Practice Beispiele identifiziert, um die Zusammenarbeit zwischen dem Sportsektor und den Bildungsinstitutionen auf allen Ebenen weiter voranzutreiben.

In diesem Zusammenhang verwies Sportminister Klug auf die vom Sportministerium ins Leben gerufene Initiative „Kinder gesund bewegen“, bei der Sportvereine mehr Bewegung in Kindergärten und Volksschulen bringen. Durch polysportive Programme wird die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder gefördert. Eine aktuelle Bilanz der Initiative „Kinder gesund bewegen“ zeigt, dass in den vergangenen fünf Jahren über 130.000 Bewegungseinheiten mit Kindern durchgeführt und dabei über 94 Prozent der Volksschulen und 77 Prozent der Kindergärten in Österreich erreicht wurden.

Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Initiative ist, die Zusammenarbeit zwischen lokalen Vereinen und Bildungseinrichtungen zu stärken, sodass die Sportvielfalt vor Ort langfristig ausgebaut wird und die Kinder auch in ihrer Freizeit vom Vereinsangebot profitieren. Damit wird einen nachhaltiger Brückenschlag zwischen Verein und Schule hergestellt.

Die Initiative „Kinder gesund bewegen“ als wichtiger Beitrag für die tägliche Bewegung wurde bis dato mit bis zu 2 Millionen Euro jährlich unterstützt. Mit dem Ausbau der Aktion werden zusätzlich 5 Millionen Euro jährlich für die Bewegung der Kinder zur Verfügung gestellt.

Programm der luxemburgischen Ratspräsidentschaft

Am 1. Juli 2015 hat Luxemburg den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft bis Ende 2015 übernommen. Prioritäten Luxemburgs im Bereich der EU-Sportpolitik sind:

  • Förderung körperlicher und motorischer Aktivitäten, insbesondere in der frühen Kindheit.
  • Duale Karriere, Fortsetzung der schon begonnenen Arbeiten.
  • Koordination und Repräsentation der EU bei der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).
  • Berufe im Sport und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen.

Als übergreifende Ziele in Verbindung mit Sport werden die Förderung sozialer Eingliederung und der Kampf gegen die Radikalisierung junger Menschen in der Gesellschaft bezeichnet.