[zum Inhaltsbereich springen (Accesskey 2)] [zur Hauptnavigation springen (Accesskey 3)] [zur Subnavigation springen (Accesskey 4)] [zum Standort springen (Accesskey 5)]

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. Themen. Europäische Sportpolitik. Europarat.

Informationen zur Seite und Kontaktinformationen

Folgen Sie dem Sportministerium auf Facebook.

Bereich Hauptnavigation

Hauptbereich der Websiteinhalte

.

Europarat

Sportministerkonferenzen des Europarates

Die für den Sport zuständigen europäischen Ministerinnen und Minister halten regelmäßig formelle Konferenzen ab: Brüssel 1975, London 1978, Palma de Mallorca 1981, Malta 1984, Dublin 1986, Reykjavik 1989, Rhodos 1992, Lissabon 1994, Bratislava 2000, Budapest 2004, Moskau 2006, Athen 2008, Baku 2010, Belgrad 2012, Magglingen 2014, Budapest 2016. Das nächste Ministermeeting findet im Oktober 2018 in Georgien statt.

Gremien des Europarates

Standing Comittee

Das Sportministerium ist neben dem BM.I im Standing Comittee des Europarates zur Umsetzung der Konvention gegen Gewalt im Sport vertreten. Neben den kontinuierlichen Treffen, findet halbjährlich ein Meeting der Arbeitsgruppe statt, wo eine Präsentation des derzeitigen Standes in den Mitgliedsstaaten und eine europäischen Zusammenschau erfolgt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktuelle Anlassfälle diskutiert und ein Überblick über die Evaluierung gesetzter Maßnahmen gegeben.

Die Gewaltkonvention des Europarates (Europäisches Übereinkommen über Gewalttätigkeiten und Fehlverhalten von Zuschauern bei Sportveranstaltungen und insbesondere bei Fußballspielen) von 1985 hatte die Verbesserung der baulichen Infrastruktur und der Sicherheit in den Stadien im Fokus. Diese Anforderungen gelten natürlich auch heute noch, jedoch hat sich in der Gegenwart der Bedarf eines Updates ergeben. Auch der Servicecharakter für die Fans und eine effiziente und partnerschaftliche Kooperation zwischen Polizei, Ordnern und Fans nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Diesen modernen Erfordernissen wurde durch eine Revision der Konvention Rechnung getragen. Österreich unterzeichnete diese Konvention im Jahre 2017.

Link öffnet in externem Fenster: Link öffnet in neuem Fanster: Council of Europe Convention on an Integrated Safety, Security and Service Approach at Football Matches and Other Sport Events (CETS No. 218).

Die wesentlichen zukünftig national zu berücksichtigenden Gesetzesmaterien sind dabei im Bereich der Inneren Sicherheit angesiedelt, u.a. das Sicherheitspolizeigesetz und Pyrotechnikgesetz, daher ist auch das BM.I. operativ federführend.

Anti-Doping Gremien des Europarates

Die Anti-Doping-Konvention des Europarates wurde 1989 verabschiedet. Das Zusatzprotokoll, das am 1. April 2004 in Kraft trat, sieht die gegenseitige Anerkennung der Kontrollen vor und erlaubt es den Kontrolleuren der Unterzeichnerstaaten, unangekündigt Kontrollen in einem anderen Land durchzuführen. Darüber hinaus erleichtert es die Zusammenarbeit der Staaten mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Um die Einhaltung der Bestimmungen der Konvention zu überprüfen, hat die Konvention eine Beobachtergruppe, die sogenannte Monitoring Group eingesetzt. Diese samt einigen Untergruppen mit Experten hat auch die Aufgabe, die Entwicklungen im Bereich des Dopings zu verfolgen. Für die Abstimmung zwischen dem Europrat und der WADA wurde die Ad-Hoc European Committee fort he World Anti-Doping Agency (CAHAMA) eingerichtet.

Kampf gegen Wettspielmanipulationen

Nach der Verabschiedung des Textes des „Übereinkommens über die Manipulation von Sportwettbewerben“ des Europarats am 9. Juli 2014, kann das Übereinkommen seit 18. September 2014 unterzeichnet werden. Im Juni 2016 unterzeichnete Österreich gemäß Regierungsübereinkommen die Europaratskonvention gegen Manipulation von Wettbewerben. Eine Ratifizierung steht noch aus.

Ein wesentlicher Bestandteil des Übereinkommens über die Manipulation von Sportwettbewerben des Europarats ist die Verhinderung, Aufdeckung und Bestrafung der Manipulation von Sportwettkämpfen. Seit 2014 entwickelte das Sportministerium im Rahmen einer interministeriellen Arbeitsgruppe zahlreiche Maßnahmen gegen Spielmanipulation im Sport. Der Verein zur Wahrung der Integrität im Sport (VWIS) - Play Fair Code hat in Österreich die Präventionsarbeit übernommen und führt flächendeckend Schulungen beispielsweise im Fußball, Eishockey und Skisport durch. Eine bundesweite Plattform, die der VWIS Play Fair Code und das Bundeskriminalamt im BM.I. gemeinsam betreuen werden, wird in Zukunft die in der Konvention verankerten nationalen und internationalen Maßnahmen zur Bekämpfung von Spielmanipulation koordinieren.

Damit soll national die Zusammenarbeit zwischen den Sportverbänden und den verantwortlichen Behörden forciert werden. Auch die Ermittlungs- und Justizbehörden sollen stärker vernetzt und die internationale Koordination im Kampf gegen Match-Fixing weiter verbessert werden.

Link öffnet in externem Fenster: Link öffnet in neuem Fansterwww.playfaircode.at

Links