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Sport und Wirtschaft

Im Arbeitsplan 2014-2017 ist explizit festgehalten, dass der Sport dazu beitragen kann, dass die Ziele der Strategie "Europa 2020" für Beschäftigung und intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum erreicht werden. Sport hat sich bisher als konjunkturresistente Größe mit großem Wachstumspotenzial erwiesen.

Eines der Schwerpunktthemen des zweiten EU-Arbeitsplans Sport für die Jahre 2014-2017 ist die wirtschaftliche Dimension des Sports. Die eigens dafür eingerichtete EU- Expertenarbeitsgruppe fungiert bei wesentlichen Themenstellungen als Nachfolgerin der erfolgreichen EU-Expertenarbeitsgruppe „Sport Statistics“. Sie soll einerseits die Mitgliedstaaten bei der Anwendung der bisher entwickelten Methoden und Prozesse unterstützen und das betreffende Instrumentenportfolio weiter ausbauen helfen. Andererseits sollen neue Themenstellungen wie Nachhaltigkeits- und Finanzierungsfragen bearbeitet werden.

Aufgrund der Vorreiterrolle in diesem Bereich hat Österreich in der EU-Expertenarbeitsgruppe „Economic Dimension in Sport“ wiederum den Vorsitz für die Jahre 2014-2017 erhalten.

Besonders bemerkenswert ist, dass die unter österreichischer Federführung erarbeitete Methodologie der „Sportsatellitenkonten“ inzwischen als EU-weiter Standard anerkannt ist. Mittels dieser Sportsatellitenkonten ist es erstmals möglich, die wirtschaftliche Bedeutung des Sports standardisiert zu berechnen und Vergleiche sowohl über die einzelnen Mitgliedstaaten als auch über die Zeit hinweg anzustellen.

Mittlerweile verfügen acht Mitgliedstaaten über „Sport-Satellitenkonten“: Neben Österreich sind dies Deutschland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Polen, das Vereinigte Königreich und Zypern. Die Arbeiten in Portugal stehen kurz vor ihrem Abschluss.

Bisher fanden drei Treffen der Expertengruppe statt. Der zweite Termin fand am 21. und 22. April 2015 mit Österreich als Gastgeber in Wien statt. Im Rahmen des Treffens wurden Zwischenergebnisse für die einzelnen Zielvorgaben präsentiert und diskutiert. Darüber hinaus fanden unter der Leitung von „Sports Econ Austria“ Vorlesungs- und Workshopeinheiten statt. Ziel war es, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Sportsatellitenkonten zu unterstützen und die Anwendung auf nationaler und europäischer Ebene voranzutreiben.

In der ersten Jahreshälfte 2016 werden praktische Orientierungshilfen zu den Möglichkeiten der Förderung langfristiger Investitionen im Sport durch EU-Mittel und staatliche Beihilfen ausgearbeitet. Grundlage bilden die 2012 erstellten Empfehlungen zur nachhaltigen Finanzierung des Sports.